Fleischgerichte vom Kurzgebratenen bis zum Schmorgericht, wie sie in der Schweizer Küche zuhause sind. Jedes Rezept mit Nährwerten, Allergenen und Kosten in CHF, durchgerechnet vom Berufskoch.
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Beim Fleisch entscheidet das Stück über die Methode. Zarte Stücke wie Filet, Huft oder Schnitzel brätst du kurz und heiss. Stücke mit viel Bindegewebe wie Schulter, Brust oder Wade schmorst du lange und langsam. Dann werden sie butterzart, wie beim Rindsgulasch mit Paprika oder bei den Rindsfleischvögeln an Bratensauce.
Nimm das Fleisch eine halbe Stunde vor dem Braten aus dem Kühlschrank. Tupfe es trocken und brate es in heissem Öl an. Gib nicht zu viel auf einmal in die Pfanne. Sonst kühlt sie ab, und das Fleisch kocht im eigenen Saft statt zu braten. Für ein Zürcher Geschnetzeltes brätst du das Fleisch darum in zwei Portionen.
Beim Schmoren brätst du das Fleisch zuerst kräftig an. Dann löschst du mit Wein oder Bouillon ab und lässt es zugedeckt bei kleiner Hitze garen. Gebunden wird die Sauce mit wenig Maizena statt mit Mehl. Schmorgerichte kannst du gut am Vortag kochen. Aufgewärmt schmecken sie oft noch besser.
Poulet ist schnell gekocht und passt fast überall. Pouletbrust wird schnell trocken, Pouletschenkel bleiben saftiger. Beliebt sind das Poulet-Curry mit Kokosmilch und die Pouletschenkel mit Ofengemüse. Poulet muss immer ganz durchgegart sein.